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Im Herzen Siziliens, in der Nähe
der Agrigento-Palermo Schnellstrasse (S.S. 121-189), auf einer
Gips-Schwefelhochebene, 580 m über dem Meeresspiegel, liegt Sutera. Es
verhebt sich am Füsse eines 823 m hohen Berges und beherrscht die umliegende
Hügel und das Platanital. Sutera wird Subtilissima und Balkon westlichen
Siziliens genannt: Subtilissima für seine frische und gesunde Luft,
und Balkon westlichen Siziliens weil es aufgrund seiner Lage ein wunderbares
Panorama auf 24 Dörfer, von dem Ätna bis das Meer von Agrigento, bietet.
Die Wurzeln Suteras liegen sehr
weit zurück: nach einer Legende gründete Dädalus es mit dem Namen Camico,
nachdem er ist aus Griechenland geflohen. Seitdem Sutera erlitt viele fremde
Herrschaften, wie bezeugen seine byzantinische Kapelle, seine ‘Sicane’
Grotten, seine arabischen Stadtviertel, Rabato und Rabatello, sein
normannisches Stadtviertel, Giardinello, und seine mittelalterlichen Kirchen
und Paläste. Es besitzt auch die meisten Kunstwerke und Wertgegenstände in
der Provinz Caltanissetta, zum Beispiel die silberartigen Urnen enthaltend
die Reliquien der Heiligen Paolino und Onofrio. Die Urnen gehen noch auf
1500 und 1600 zurück und werden in der Wallfahrtskirche in der Bergsspitze
bewacht.
Sutera ist auch die
Heimatstadt des Francesco Salamone, einer der dreizehn Reiter der
berühmten
“Disfida
di Barletta”, eine Herausforderung zwischen
italienische und französische Reiter in 1503. Man können die Ruinen seines
Schlosses und die Familiengräber, die in der Carmine Kirche sind, besuchen.
Die geologische Struktur Suteras ist sehr interessant: es gibt
Karsterscheinungen, die viele Grotten erzeugt
haben. Außerdem, in der Umgebung von Sutera liegen viele Ausgrabungsstätten
und Nekropolen noch unerforscht.
Aufgrund seiner Lage können man
mühelos wichtige Touristikstätten erreichen, wie Agrigento mit seinem
Tempeltal (30 min), Palermo (60 min), das Madoniepark, der Ätna (90 min),
und die andere Dörfer des Platanital (Mussomeli, Milena, Cammarata, Monte
Conca, ecc).
Die kulturelle und
wein-gastronomische Traditionen sind sehr bedeutend in Sutera und in dem
Platanital. Es gibt viele Veranstaltungen und Feste, die die alte
sizilianische Empfindungen und Geschmäcke überliefern: zum Beispiel, die
lebende Weihnachtskrippe in Sutera, wo man die alte Sizilianische Handwerke
darstellen, oder die Karwocheriten in Mussomeli, San Cataldo und
Caltanissetta mit den typischen Prozessionen und Lamentationen
arabischen-normannischen Ursprungs.
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